Ich mache alles neu

Ich mache alles neu

Ich mache alles neu

# Angedacht

Ich mache alles neu

Ich mache alles neu.

Ist das ein Versprechen oder eine Drohung? Es kommt auf die Situation an. Und darauf, wer das sagt.

Wenn die neue Chefin das ausspricht, kann der Mitarbeiterschaft schon etwas mulmig werden. Wenn das Kleinkind mit Schere und Wachsmalstift bewaffnet ins Wohnzimmer tappelt und das vor sich hinsingt, geht der Vater bestimmt schnell hinterher, um der Kreativität Einhalt zu gebieten. Spricht die Innenarchtektin die gleichen Worte, wenn sie das von der Urgroßmutter geerbte Haus betritt, macht das die neuen Besitzer hingegen froh.

In der Bibel spricht Gott diese Worte. Zu erkennen an dem Vorwort „siehe“. Wir wissen: Sätze die mit „siehe“ beginnen, sind von Gott. Auch Jesus beginnt so häufig seine Sätze. Wenn Gott alles neu macht, denn vertrauen wir darauf, dass er es nicht nur neu, sondern vor allem gut macht. Bei der Schöpfung hat er die Welt gut erschaffen und gut soll die Welt wieder werden. Ohne Leid und Schmerz und Tränen. Eine große Vision, die Hoffnung hervor bringt. Die Welt muss nicht bleiben wie sie ist mit all ihrer Gewalt und ihren Schrecken. Die Welt wird wieder gut werden. Mit unserem Einsatz und Gottes Versprechen.

Pastorin Christine Böhm

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