Mission, Geschichte

Über uns "Die Brücke"

Mission und Geschichte

St Georg
St. Georg

Die Kirchengemeinden Christuskirche, Dankeskirche, St. Georg und St. Trinitatis fusionierten im Jahr 2013 zu einer großen Gemeinde. Diese erhielt den Namen: "Ev.-luth. Kirchengemeinde DIE BRÜCKE in Braunschweig". Die vier dazugehörenden Kirchen behalten weiterhin ihre Namen.

Mit 9.100 Gemeindemitgliedern ist sie die größte Kirchengemeinde in der Braunschweiger Landeskirche.

Die Brücke ermöglicht Einheit in Vielfalt.

Wir kommen aus vier Ursprungsgemeinden und bauen eine neue, zukunftsorientierte Gemeinde.

Dankeskirche
Dankeskirche
Christuskirche
Christuskirche
St Trinitatis
St. Trinitatis

Wir erhalten und fördern das vorhandene Gemeindeleben an den vier Kirchen.

Wir machen Gemeinde und Gemeinschaft erlebbar.

Wir setzen Akzente mit Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Wir stellen uns den Herausforderungen unserer Zeit, beziehen Position in christlicher Verantwortung und mischen uns ein.

Wir laden ein zur Beteiligung und zum Engagement. Wir bieten Ressourcen und eröffnen Räume und Möglichkeiten.


Unsere Ziele wollen wir erreichen, indem wir

  • Kinder mit dem christlichen Glauben vertraut machen.
  • unsere drei Kindertagesstätten als integralen Bestandteil unseres Gemeindeaufbaus verstehen.
  • Konfirmandinnen und Konfirmanden sinnvolle Lerngruppen und Erfahrungsräume eröffnen.
  • Jugendlichen Gestaltungsmöglichkeiten bieten.
  • Erwachsene ansprechen und für unsere Gemeinschaft begeistern.
  • Senioren in ihren Bedürfnissen wahrnehmen und begleiten.
  • soziale Arbeit in unseren Stadtteilen (Familienzentrum/Aktivspielplatz/
    Bürgerzentrum...) fördern und ausbauen.
  • Seelsorgebezirke mit festen AnsprechpartnerInnen anbieten.
  • verantwortungsbewusst und transparent mit unseren Finanzen umgehen.

 

Welche Mission ...

... hat diese größere Kirchengemeinde:

Die Brücke....

verbindet zwei Ufer. Beide Uferseiten sind jeweils eigenständig, voller Leben und voller bunter Vielfalt. Die Brücke verbindet, "über-brückt", schließt an, bringt in Beziehung, ermöglicht Austausch und das Wechseln der Seiten. Die Brücke - ein Symbol voller Tiefe und Programm.

Die Brücke....

wurde gegründet, damit sie trägt. Ihr Anfang und Ursprung: Gott baut eine Brücke zu uns Menschen. Gott will nicht für sich bleiben, sondern er tritt in Beziehung.

Denken Sie an Weihnachten: Gottes Sohn wird Mensch, pure Liebeskraft und Liebeswerben. Denken Sie an Ostern: Es bleibt nicht bei Karfreitag, Leid und Tod. Auferstehung ist Vorwärtsbewegung. Wir sind gemeint, angesprochen, hineingenommen, uns ist verheißen Auferstehung und ewiges Leben. Das Kreuz wird zum Symbol, das Himmel und Erde verbindet. Denken Sie an Pfingsten: Uns anvertraut und zugetraut ist Gottes Heiliger Geist, der Menschen in Bewegung bringt, im Alltag Glaube, Liebe und Hoffnung zu leben.

Unsere Zeit hat es nötig, dass diese Kraft Gehör findet und übersetzt wird in unsere Sprache. Sie hat es nötig, dass uns der "Brückenschlag" gelingt, immer wieder deutlich zu machen, dass unser Glaube vom Wert eines Jeden spricht - von Achtung, Respekt, und Liebe, die weder den Schwächsten noch den Fremden und nicht einmal den Feind ausschließt. Eine unserer wichtigsten Aufgaben in dieser Zeit ist es, das Gewissen zu schärfen und zu verantworten, was wir als Einzelne tun und auch nicht tun.

Die Brücke....

ist ein Bild, in dem vier Gemeinden aufeinander zu gehen, mehr noch - gemeinsame Sache machen. Natürlich bleibt jede Kirche erhalten. Wichtig ist uns, die Besonderheiten, die jede Gemeinde ausmacht, zu stärken und sich auch zu Hause fühlen, eine Heimat und Menschen finden, die Leben teilen, begleiten, trösten. Im Sinne der „Brücke“ laden wir ein, sich aufzumachen, hin und her zu gehen, die andere Seite, die andere Perspektive, die anderen Kirchen und ihre Angebote kennenzulernen.

Die Brücke...

schlagen zu Menschen, die uns anvertraut sind. Wir wollen auf andere zugehen, sie abholen bei dem, was sie bewegt an Fragen, Suche, konkreter Hilfe - sei es durch den Gemeindepflegeverein oder unsere vielfältigen Angebote in der Kinder- und Jugendarbeit, mit Erwachsenen, in unseren Chören, in der Seniorenarbeit. Wir nutzen die Vielfalt als Ressource.

Und darüber hinaus wollen wir auch in die jeweiligen Stadtteile wirken und uns beteiligen: Nähe und „Kirche zum Anfassen“ für alle.

Die Brücke...

bauen zu denen, die in unserer Gesellschaft am Rand leben müssen: Erwerbslose, Arbeitsuchende, auf unterschiedlichste Hilfe Angewiesene. Bildung, das sehen wir heute, fängt in den ersten Lebensjahren an. Darum bieten wir Hilfe - für aus unterschiedlichsten Gründen sozial Benachteiligte, Familien, die sich finden wollen und müssen. Erziehung unserer Kinder verstehen wir als gemeinsame Aufgabe: darum Kindertagesstätten mit evangelischem Profil, Familienzentrum, Schulkindbetreuung und Mitarbeit in den Stadtteilen. Dazu gehört auch, sich zu öffnen für die kulturelle Vielfalt unter uns. Über 19 unterschiedliche Nationen leben als Mitbürger mitten unter uns und mit uns. Das ist Globalisierung im Kleinen - auch dabei gilt es, gemeinsam Brücken zu bauen.

Die Brücke...

bauen zu Fragen und Herausforderungen unserer Zeit. Das hohe Lied der Individualität ist überall zu hören, vom Bestimmen über die Geburt bis zum eigenen Tod, von dem, was ich darf, mache und tue.

Wir setzen auf den Wert und die Würde des Einzelnen. Wir setzen aber auch darauf, dass Leben alleine nicht möglich ist, dass wir andere brauchen, dass Gemeinschaft, Gemeinde, wichtig ist, um den Einzelnen zu fördern. Wir sind miteinander verknüpft wie bunte Fäden zu einem Webteppich des Lebens. Und dazu gehört, nicht nachzulassen in Visionen für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. Wir sind nicht die mit den schlauen und klugen Antworten. Wir sind aber die, die nicht aufhören mit ihrer Vision, dass für alle Menschen ausreichend Nahrung vorhanden ist, für alle ein Mindesteinkommen möglich und für alle Frieden in Gerechtigkeit lebbar ist.

Die Brücke...

ist eben nicht nur eine Verschlankung der Verwaltung, eine Bündelung aufgrund weniger werdender Mittel und Personalstellen im Pfarramt. Uns geht es um eine Neuaufstellung, um den vielfältigen Herausforderungen unserer Zeit gerecht zu werden.

Der Name „DIE BRÜCKE“ ist Programm.

 

 

Unsere Kirchen

 St. Georg Siegfriedviertel
Die Kirche von 1939 entstand als Gemeinde für das Siegfriedviertel aus der Gemeinde St. Katharinen. [...weiterlesen]

Dankeskirche Schuntersiedlung
Das 1952 - 54 errichtete Gotteshaus war der erste Kirchbau in der Stadt Braunschweig nach dem 2. Weltkrieg für die Schuntersiedlung, die Michelfeldersiedlung und für Kralenriede. Sie erwuchs damals aus der Gemeinde St. Georg. [...weiterlesen]

Christuskirche Schwarzer Berg
Die Christuskirche steht im Stadtteil "Am Schwarzen Berge" und wurde zusammen mit dem Gemeindezentrum 1967 bis 1969 erbaut. Sie erwuchs damals ebenfalls aus der Gemeinde St. Georg. [...weiterlesen]

St. Trinitatis Rühme
Die Kirche für das bis 1947 zu St. Magni eingepfarrte Dorf Rühme wurde 1935 - 36 auf dem Friedhof des Ortes errichtet. [...weiterlesen]

 

 

Zur Fusion im Jahr 2013

Überall, auch bei uns in Braunschweig, geht die Anzahl an Gemeindemitgliedern zurück. Infolge dessen gibt es weniger Kirchensteuereinnahmen und auch die Pfarrstellen werden reduziert.

Im Jahr 2013 hat das Landeskirchenamt den vier Gemeinden St. Georg, Christuskirche, Dankeskirche und St. Trinitatis Rühme das Angebot gemacht, gemeinsam vier Pfarrstellen bis 2020 zu behalten. Vorrausetzung dafür war, dass wir vier Gemeinden zu einer Gemeinde fusionieren.

Nach vielen Überlegungen und Diskussionen haben wir uns zur Fusion entschlossen. Unsere Kirchen bleiben, wo sie sind, und jedes Gemeindemitglied kann in die vertraute Kirche gehen.

 

Quelle zu Geschichte und Bau der vier Kirchengebäude: Ev.-luth Propstei Braunschweig, www.braunschweig-evangelisch.de
Quelle zur Geschichte "Fusion" DIE BRÜCKE: Ehemalige Homepage St. Georg, Beitrag E. Ramm