Dankeskirche Schuntersiedlung

Über uns "DIE BRÜCKE"

Dankeskirche Schuntersiedlung

Kirchenraum

Dankeskirche

Orgel

Der Bau der Dankeskirche weist zwei Besonderheiten auf: Der gottesdienstliche Raum und die Gemeinderäume sind in einem Haus vereint, zum anderen ist die Form des hohen Daches im Kirchenschiff dominierend. Ein Dachreiter erfüllt die Turmfunktion.

Jeden Sonntag von 11 bis 18 Uhr ist unsere Kirche für Sie geöffnet.

Turm


Altar

 

Die Geschichte der Dankeskirche

beginnt bereits 1954! Mit ihrem Bau begann eine neue Ära in Braunschweigs Nordstadt.

Die Anfänge der Gemeinde gehen zurück auf das Jahr 1947, als Pastor Paul Finck einen Kindergarten in einer Baracke am Lauditzkamp einrichtete und dort in der Folgezeit auch gelegentlich Gottesdienste feierte.

Durch das schnelle Wachstum der Schuntersiedlung und durch neue Wohnbereiche war bald die Gründung einer neuen Kirchengemeinde erforderlich. So wurde Pastor Finck, bisher Pfarrer von St. Georg II, im April 1950 in sein Amt als Pfarrer der Kirchengemeinde Schuntersiedlung/Kralenriede eingeführt. Pastor Finck ergriff auch die Initiative für den Aufbau der Michelfeldersiedlung, deren Bauherr die gemeinnützige Siedlungsgemeinschaft des Hilfswerks der Deutschen Evangelischen Kirche war. Nicht umsonst trägt heute ein Weg in diesem Wohnbereich den Namen des Pastors.

Taufschale

Kanzel

Im Jahr 1954 war es dann so weit. Die Gemeinde sollte eine eigene Kirche mit zugehörigen Gemeinderäumen erhalten, da die Räumlichkeiten am Lauditzkamp durch den schnell wachsenden Stadteil für Kindergarten und Gemeindeleben zu klein wurden. Mit Mitteln des lutherischen Weltbundes und Unterstützung durch die Landeskirche, die einen Großteil der Baukosten über Kredit finanzierte, wurde ein einschiffiges Kirchengebäude von Architekt Prof. Dr. Ing. Friedrich Berndt entworfen, das im unteren Bereich die Gemeinderäume und im oberen Stockwerk einen schlichten Kirchraum beherbergt. Die Bauleitung und örtliche Bauführung lag beim Stadtkirchenbauamt Braunschweig.

Die Planungen für den Kirchenbau begannen 1952. Am 29. April 1954 konnte das Richtfest gefeiert werden, nur 5 Tage nach dem Richtfest in der Michelfeldersiedlung. Am 8. August desselben Jahres schließlich wurde die Kirche als erster Kirchenneubau in Braunschweig nach dem Krieg durch Landesbischof Erdmann geweiht. Damit konnte die Gemeinde ihre Aktivitäten in eigene Räumlichkeiten verlegen. Der Kindergarten nahm mit Beginn des Jahres 1955 seinen Betrieb im Gemeindesaal auf. Dieses Provisorium sollte bis zum Mai 1969 fortbestehen.

Der Kirchenbau wurde auch in den folgenden Jahren erweitert und ergänzt. Im Oktober 1961 erhielt die Dankeskirche zwei neue Glocken aus einer Heidelberger Gießerei und im Juni 1970 konnte dann mit dem Neubau des Pfarrhauses begonnen werden, welches im März 1971 fertiggestellt wurde. Im Jahr 1973 nahm der neue Kindergarten an der Elsa-Brandström-Straße seine Arbeit auf.

 

Die Dankeskirche - alles unter einem Dach

Das Gebäude der Dankeskirche vereint alle für das Gemeindeleben notwendigen Räume unter einem Dach: Im unteren Geschoss die Gemeinderäume, insbesondere einen kleinen und einen großen Gemeindesaal, aber auch die Küche und die Büroräume. Im oberen Gebäudeteil befindet sich das eigentliche Kirchenschiff mit Nebenräumen und die Empore, mit der Orgel. Im Keller liegen schließlich die Sanitärräume, der Wirtschaftskeller und ein Raum mit den getrennten Heizungsanlagen für Gemeinde- und Kirchenräume. Während die Heizung für den Kirchenraum als Warmluftheizung ausgeführt ist, ist das Gemeindezentrum mit einer Warmwasserheizung ausgestattet.

Quelle: Erdmenger, M.; Meyer, H.: Die Dankeskirche in der Schuntersiedlung, Steinhorst-Verlag, 2004
Quelle zu den Bauangaben im Einleitungstext: Ev.-luth Propstei Braunschweig, www.braunschweig-evangelisch.de